Notebook Affäre September 2010

Posted by hob Tue, 26 Oct 2010 08:27:00 GMT

Von Klaus Weinbrenner

Rücktritt des brandenburgischen Innenminister Rainer Speer!

Damit vertrauliche Daten vertraulich bleiben.

Würden Geldtransporte in offenen Cabrios das Geld in Waschkörben auf dem Rücksitz verstaut durch die Lande fahren, jeder Mensch würde sich wundern und erkennen, hier wird eindeutig fahrlässig gehandelt. Der fahrlässige Umgang mit privaten und vertraulichen Daten auf mobilen Endgeräten ist zwar nicht so offensichtlich, aber durchaus mit dem Cabrio-Beispiel vergleichbar und immer noch weitverbreitete Praxis.

Die Notebook Affäre um den zurückgetretenen brandenburgischen Innenminister Rainer Speer ist nur die Speerspitze und ein Beispiel unverantwortlichen Handelns.

Dem ehemaligen Innenminister von Brandenburg Rainer Speer wurde sein Notebook gestohlen. Dieses Schicksal teilt er mit vielen Menschen, allein an US Flughäfen werden pro Woche ca. 10.000 Notebooks gestohlen Tendenz steigend. Teile der auf dem Ministernotebook gespeicherten Daten, darunter auch zahlreiche Emails, wurden veröffentlicht, in diesem Fall nur mit unangenehmen Folgen für seine politische Karriere.

Warum handeln Menschen so fahrlässig und tragen vertrauliche Daten auf ihren PDA´s und Notebooks mit sich spazieren?  Warum nutzen die dafür verantwortlichen IT-Spezialisten den technischen Fortschritt nicht um solche Desaster zu verhindern? Der Verlust von mobilen Endgeräten kann nicht verhindert werden das ist Fakt, wohl aber die unangenehmen Konsequenzen daraus. Verschlüsselung der Daten oder Passwortschutz der mobilen Endgeräte sind verbreitete Schutzmethoden, stellen aber für erfahrene Computerspezialisten kein unüberwindbares Hindernis dar. 

Es gibt nur einen wirksamen und sinnvollen Schutz - vertrauliche Daten gehören nicht auf mobile Endgeräte!

Selbstverständlich sollen alle Daten, auch vertrauliche Daten, immer und zu jeder Zeit von mobilen Endgeräten eingesehen und verarbeitet werden können, aber sie dürfen niemals auf diesen Geräten gespeichert werden.  Vertrauliche Daten gehören auf Speichermedien in den Rechenzentren, in abgesperrten, sicheren Räumen hinter Firewallsystemen. Für die Sicherheit dieser Daten betreiben die IT-Verantwortlichen großen Aufwand und die Unternehmen investieren viel Geld. 

Es ist völlig ausreichend den Aufwand auf die Sicherheit der zentral gespeicherten Daten zu beschränken, denn es gibt keinen Grund dass Daten auf dezentrale mobile Systeme übertragen werden.  Tut man es dennoch, kann die Sicherheit der vertraulichen Daten nicht mehr gewährleistet werden.

Die Verantwortlichkeit wird auf die Mitarbeiter übertragen, die mit ihren mobilen Geräten unwillkürlich und  fahrlässig die vertraulichen Daten potenziell der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, denn ein Notebook oder PDA zu entwenden ist sehr einfach.

Die Lösung:

HOBLink Mobile und HOCOM Universal Server. Eine hochsichere sehr performante Lösung jederzeit mit mobilen Endgeräten auf  Daten und Applikationen zuzugreifen so als seien sie lokal auf dem Speichermedium des mobilen Endgerätes. Während der Bearbeitung bleiben aber die Daten im Rechenzentrum, zu keinem Zeitpunkt sind sie lokal gespeichert.

Weitere Informationen zu HOBLink Mobile und HOCOM Universal Server

Remote Desktop mit der privacy-box

Quelle Notebookklau:
Ponemon Institute

25.10.10 Klaus Weinbrenner

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