Einsatz von Eclipse in der IT

Posted by Klaus Weinbrenner Mon, 01 Mar 2010 08:26:00 GMT

Einbindung des HOB Windows Terminalserver Clients HOBLink JWT und des 3270 Clients HOBLink J-Term in Eclipse

Ursprünglich wurde Eclipse als integrierte Entwicklungsumgebung, also als Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Software für die Programmiersprache Java genutzt. Als Nachfolger von IBM Visual Age for Java 4.0 wurde  der Quellcode für Eclipse  am 7. November 2001 von IBM freigegeben.  Am 2. Februar 2004 beschloss das von IBM geführte Eclipse-Konsortium die Gründung der rechtlich eigenständigen Eclipse Foundation, die seitdem für die Entwicklung von Eclipse verantwortlich ist. Eclipse ist Open Source Software und steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Eclipse wird aufgrund seiner Erweiterbarkeit auch für viele andere Entwicklungsaufgaben eingesetzt. Es gibt es eine Vielzahl von Erweiterungen sowohl quelloffen als auch von kommerziellen Anbietern.

Bis einschließlich zur Version 2.1 war Eclipse als IDE konzipiert. Seit Version 3.0 ist Eclipse selbst nur der Kern, der die einzelnen Plug-ins lädt, die dann die eigentliche Funktionalität zur Verfügung stellen. Eclipse als auch die Plug-ins sind vollständig in Java implementiert. Zur Erstellung der grafischen Oberfläche wurde SWT verwendet. Zur Darstellung der GUI-Komponenten basiert SWT ähnlich wie AWT auf den nativen GUI-Komponenten des jeweiligen Betriebssystems. Die Plug-ins lassen sich durch einen Download direkt von einem Update-Server oder durch einfaches Entpacken installieren.

Immer mehr Unternehmen setzen auf den Einsatz von Java Produkten und immer öfter mit Eclipse als Framework auf den Arbeitsplatzrechnern wegen der damit verbundenen Vorteile. Eine sehr populäre und weit verbreitet Anwendung für den Einsatz unter Eclipse ist Lotus Notes von IBM. Mit dem Lotus Expeditor können die Arbeitsoberflächen für Lotus Notes auf Basis von Eclipse (RCP, Rich Client Platform) erstellt und integriert werden. Eclipse selbst ist in Java geschrieben und kann damit plattformunabhängig auf beliebigen Clientbestriebsystemen eingesetzt werden.

Der Einsatz von Eclipse als Framework auf den Arbeitplatzrechnern in einem Unternehmen schafft folgende Vorteile:

  • einheitliche Basis für den Einsatz beliebiger Anwendungsprogramme als Java Plug In in heterogenen Clientumgebungen
  • sehr offene und flexible Gestaltung der grafischen Clientoberfläche
  • alle als Plug In eingesetzten Anwendungsprogrammen können leicht auf eine einheitliche Darstellungsform gebracht werden
  • standardisierte Softwareschnittstellen erlauben die Verkettung der eingesetzten Plug Ins untereinander z.B. zum Datenaustausch etc..
  • die Integration der einzelnen Anwendungsprogramme in das Eclipse Framework,  vereinfacht den Rollout auf die Arbeitsplätze und in der Folge den Aufwand für die Administration. 

 

Nachteilig an diesem Konzept ist die Tatsache, dass es die gewünschten Applikationen nicht immer als Eclipse Plug In zur Verfügung stehen.  Das Bedürfnis von Unternehmen nach Applikationen als Eclipse Plug In hat HOB früh erkannt und so stehen heute zwei wichtige Client Applikationen  als Plug In für Eclipse zur Verfügung:

HOBLink J-Term, die erste und leistungsfähigste 3270 Emulationen in Java

  • HOBLink JWT, der RDP Client für den Microsoft Terminal Server in Java

 

Beide Produkte sind bei namhaften Unternehmen im Einsatz. HOB hat großen Wert darauf gelegt, dass die Versionen als Eclipse Pug In denselben Funktionsumfang haben wie die nativen Versionen.

„Look and Feel“ und der Leistungsumfang zwischen den nativen Versionen und den Eclipse Plug In Versionen von HOB sind absolut identisch. Ein Anwender der zuvor mit einer nativen Version gearbeitet hat und auf die Eclipse Plug In Version wechselt kann sofort ohne Umstellung arbeiten.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.hob.de

01.03.2010
Klaus Weinbrenner

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